gemein

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germana[redakti]

Open book 01.svg Adjektivo[redakti]

Pozitivo Komparativo Superlativo
gemein gemeiner am gemeinsten
Ĉiuj aliaj formoj: gemein (deklinacio)
Hyph.pngSilabseparo
ge·mein, komparativo: ge·mei·ner, superlativo: am ge·meins·ten
Nuvola apps edu languages.pngElparolo
IFA ɡəˈmaɪ̯n , komparativo:  ɡəˈmaɪ̯nɐ , superlativo:  ɡəˈmaɪ̯nstn̩ 
, komparativo: , superlativo:
Rimoj: -aɪ̯n
Flag of Esperanto.svgSignifoj
[1] (ordinär) ordinara
[2] simple
[3] malnobla, sordida, (schamlos) senhonta, (niedrig) vulgara, (unflätig) malĉasta, (Mathematik: ein gemeiner Bruch) ordinara fakcio, (gemeine Redensarten) vulgaraj diraĵoj.
[4] aĉa, (abscheulich) abomeninda, (schuftig) friponeca
Bildo sinonimo en vikivortaro.svgSamsencaĵoj
[1] ursprünglich: eine Eigenschaft, die Mehrere gemeinsam hatten, habend
[2] herablassend: einfach
[3] abwertend: vulgär u. Ä.
[4] zugespitzt (besonders in der Kindersprache): fies, schofel
Nuvola kdict glass.svgDeveno
„La adjektivo gemein, ekzistas signife de gemeinsam, gemeinschaftlich, allgemein, gewöhnlich, niedrig gesinnt, niederträchtig, unfein, unanständig, kaj apartenas ekde la 8a jarcento al la komunuza vortaro. Ĝi deriviĝas el tutĝermana/malnovĝermana adjektivo *ga-maini-, 'ĝenerala': malnovaltgermana gimeini → goh zuteil geworden, bestimmt, gemeinsam, gemeinschaftlich, allgemein, übereinstimmend, zugleich devenas de la 8a jarcento, mezaltgermana gemein → gmh, gemeine → gmh zusammengehörig, gemeinschaftlich, allgemein, vertraut, bekannt, für alle eingerichtet, gewöhnlich, zur Masse gehörig, niedrig, malnovsaksa gimēni → osx, gimeini → osx, malnovfrisa mēne → ofs, Ŝablono:nds. meen → nds gesammt, all; de meene Koopmann → nds alle Kaufleute, die gesammte Kaufmannschaft, meene Borger → nds alle Bürger, Ŝablono:mnd. gemēne, Ŝablono:mnl. ghemēne → dum, ghemeen → dum, ghemein → dum, ghemeine → dum, nederlanda ghemeyne → nl[1], gemeen → nl, auch niedrig, niederträchtig, anglosaksa gemǣne → ang allgemein, gemeinsam, gewöhnlich, niedrig, (aber auch anglosaksa imæne → ang, imene → ang, imone → ang, und in der Form mene → ang,) angla mean → en gemein, gering, niedrig, schlecht, gota gamains → got gemeinsam, unheilig, Ŝablono:da. gemeen → da gemein, liederlich, den gemene mand → da der gemeine Mann, gehört wie latina commūnis → la gemeinsam, gemeinschaftlich, allgemein, gewöhnlich, oder auch latina mūnus → la Verrichtung, Aufgabe, (siehe auch unter Kommune, Kommunismus) als Präfixbildung zu den unter Meineid mit indogermanischer Wurzel (*mei- tauschen, wechseln, siehe dort) aufgeführten Substantiven mit n-Suffix (*mein, *moino-) und der Grundbedeutung Tausch, Wechsel. Ausgangsbedeutung von gemein ist danach wohl worin man sich abwechselt, was einem im Wechsel mit anderen zukommt, was mehreren in gleicher Art gehörig ist, woraus sich dann die Bedeutungen gemeinsam, gemeinschaftlich, allgemein entwickelten.
Da das, was mehreren oder vielen gemeinsam ist oder gehört, nicht wertvoll oder edel sein kann, wird gemein vom 15. Jahrhundert an zu einfach, gewöhnlich (der gemeine Mann, das gemeine Volk, der gemeine Soldat) und erhielt den abwertenden Nebensinn unheilig, alltäglich, gewöhnlich, roh, im 19. Jahrhundert (neudeutsch) auch verächtlich, niederträchtig, unanständig (gemeiner Schuft, Kerl).“[1][2][3][4][5]
Bildo sinonimo en vikivortaro.svgSamsencaĵoj
[1] gemeinsam
[2] einfach, normal
[2, 3] gewöhnlich, [3] vulgär
[4] fies, hinterhältig, niederträchtig, schofel, boshaft
Bildo hiponimo en vikivortaro.svgSubnocioj
allgemein, handgemein, hundsgemein, insgemein, ungemein
Wikiquote-logo.svgEkzemploj
[1] Ein richtig gemeiner Kerl.[6]
[1] all diesen Leuten ist die Muttersprache Deutsch gemein.
[1] die Gemeine Schlüsselblume (Primula vulgaris)
[2] das gemeine Volk (=die einfachen Leute)
[3] die gemeine Gossensprache
[4] Wie gemein von dir!
Nuvola apps kreversi.pngVortfaradoj
Gemein, Gemeinacker, Gemeinanger, Gemeinbegriff, Gemeinbesitz, Gemeinbier, Gemeinde, Gemeindeutsch, gemeindeutsch, gemeindlich, Gemeine, Gemeineigentum, gemeinfasslich, gemeinfrei, gemeingefährlich, Gemeingefährlichkeit, Gemeingeist, gemeingermanisch, Gemeingut, Gemeinheit, gemeinhin, gemeiniglich, Gemeinkosten, Gemeinleben, gemeinmachen, Gemeinnutz, gemeinnützig, Gemeinnützigkeit, Gemeinnützlichkeit, Gemeinplatz, gemeinsam, Gemeinsamkeit, Gemeinschaft, gemeinschaftlich, Gemeinschaftlichkeit, Gemeinschaftsantenne, Gemeinschaftsarbeit, Gemeinschaftsbild, Gemeinschaftserziehung, Gemeinschaftsgefühl, Gemeinschaftsgeist, Gemeinschaftshaus, Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftsleben, Gemeinschaftspraxis, Gemeinschuldner, Gemeinsinn, Gemeinsprache, gemeinverständlich, Gemeinwerk, Gemeinwesen, Gemeinwohl, Gemeinwortschatz

Globe of letters.svgTradukoj
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Book Hexagonal Icon.svgReferencoj kaj literaturo
[1] Vikipedio enhavas artikolon pri: Gemein
[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „gemein
[1–4] Germana vortaro de Jakob kaj Wilhelm Grimm (Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm)gemein“.
[*] canoo.net „gemein
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikongemein“.
[1–4] The Free Dictionary „gemein
[1–4] Duden enrete „gemein
Icon river source.svgFontoj kaj citaĵoj
  1. 1,0 1,1 Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart „gemein
  2. Germana vortaro de Jakob kaj Wilhelm Grimm (Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm)gemein“., unter Punkt 1: Form und Verwandtschaft
  3. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „gemein“.
  4. Günther Drosdowski (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. Band 7 Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich ISBN 3-411-00907-1, Seite 209, unter gemein
  5. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937, Seite 345, unter gemein
  6. Michael Schmidt-Salomon kaj Helge Nyncke. Die Geschichte vom frechen Hund: Warum es klug ist, freundlich zu sein. Aschaffenburg, 2008.
Gebein, geheim, gemeint